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Dieselfahrer sind die neuen Raucher

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Lungenärzte inkonsequent

Nicht nur das Tabakrauchen ist eine zivilisatorische Errungenschaft, sondern auch der Autoverkehr. Da nimmt es nicht Wunder, dass ihre Feinde teils dieselben sind: Antimoderne Volkserzieher wie die Grünen. Hysterisches Motto: „Wir werden alle vergiftet“. Nach sogenannten Umweltzonen rücken nun, wen wundert’s, Dieselfahrverbote in die Städte. Selbstverständlich mit EU-Regulierung begründet, das kennen wir von der Lifestyle-Bevormundung zu Genüge. Mal wieder über die Brüsseler Bande gespielt.


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Nachdem sich der politische Mainstream lange geweigert hat, über den Sinn und Unsinn des EU-Stickoxid-Grenzwert überhaupt zu diskutieren, bläst ihm nun der Wind ins Gesicht: Eine Stellungnahme unter Federführung des Lungenfacharztes und Ex-Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, Dieter Köhler, erklärt die ganze Panikmache – sowohl bei Stickoxiden als auch bei Feinstaub – für unseriös. Und findet über 100 Lungenärzte, die sie unterzeichnen. Da traut sich dann sogar ein Bundesverkehrsminister von der CSU aus der Deckung.

Ketzerei!, rufen natürlich sofort die Gläubigen und Funktionäre von Sanitarismus und Ökologismus. Wo kämen wir da hin, wenn die Einheitsmeinung durch sachliche Argumente in Frage gestellt werden kann und der schöne Plan von der verbrennungsmotorenfreien Welt durchkreuzt würde? Und so werden Lungenärzte, bei der Bekämpfung des Tabaks noch als halbgöttliche Galionsfiguren zitiert, auch mal in ihrer Expertise in Frage gestellt. Freilich nur selektiv, wo es gerade passt. Gesundheitswahn und Therapiegesellschaft benötigen ja als moralische Autoritäten die Weißkittel, die damit auch die Lücke der im Westen etwas aus der Mode gekommenen Schwarzkittel füllen.

Dem Köhler-Papier steht in diesem Zusammenhang gut zu Gesicht, dass seine vier Erstunterzeichner nur zur Hälfte Medizin-, und zur anderen Hälfte Technologieprofessoren sind. Problematischer ist dann schon die übliche Leier von Todesfällen durch „Zigarettenrauch bedingten Lungenkrebs und COPD“. Immerhin dienen die Raucher als Falsifikation für die behaupteten Gefahren durch Feinstaub und Stickoxide, da sie eben nicht nach ein paar Monaten des Genusses tot umfallen.

Schaut man sich den Appell näher an, finden sich Argumente, die zumindest auf die Thematik Passivrauch übertragbar sind, wie etwa die Frage einwirkender Störfaktor-Variablen und Betrachtungen über Dosis und Schwellenwert. „Die hier vorgestellten Kritikpunkte mögen überraschend sein, angesichts der großen Informationsflut über die Gefährlichkeit von Feinstaub und NOx, in den Publikationsorganen, den Medien und in staatlichen Verlautbarungen“, heißt es im Papier; das gleiche könnte Netzwerk Rauchen über seine umfangreichen Analysen zum (Passiv)Tabakrauch sagen. Und in beiden Fällen haben die Kritiker Recht – nicht die schiere Masse an herrschender Propaganda.

Das behauptete Mortalitätsrisiko durch Feinstaubpartikel spielt sich sogar nach Köhlers eigener Darstellung in einer ähnlichen Größenordnung ab wie das beim Umgebungsrauch. Dazu werden wir diese Pneumologen aber wohl nicht hören. Sie wollen keineswegs gegen die Raucher gegen falsche Brunnenvergifter-Hetze verteidigen (dazu ist ihnen ihr Ansehen und teils auch die Nähe zu Pharmakonzernen zu wichtig), wohl aber ihre eigenen schweren Diesel-Karossen.

Die Süddeutsche Zeitung, auch ein Anti-Tabak-Flaggschiff (das sich sowieso in SBZ – Süddeutsche Bevormundungs-Zeitung umbenennen sollte) beklagte sich jüngst darüber, dass in München zu wenig an Schadstoffen gemessen wurden, um unverändert den „Kampf gegen diese Blechlawine trefflich auch mit den Stickstoffdioxid-Werten führen“ zu können. Das wiederum durfte der Kabarettist Dieter Nuhr sogar in der ARD als Beispiel für schlechten Missionars„journalismus“ anprangern (in einer insgesamt sehr sehenswerten Sendung, die auch mit anderen gutmenschlichen Irrwegen aufräumt).

Wie der Kampf gegen Diesel- (und Benzin-)Autos mit allerlei fragwürdigen und vorgeschobenen Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsbehauptungen geführt wird, gilt dies analog für Krieg gegen den Tabak. Primär Gesundheit, aber auch irrige Unterstellungen bei volkswirtschaftlichen Kosten. Die Methoden ähneln sich ebenfalls: Diffamierung des Tuns als schädlich, Rauchverbote bzw. Fahrverbote, Tempolimits bzw. Wertebegrenzungen in Tabakwaren, Strafsteuern (Gruß an die Gelbwesten) usw. Bis der letzte Raucher und der letzte Verbrennungsmotor ausgerottet sind. Noch ist man aber beim Auto noch nicht soweit. Und vielleicht geht einigen, die der Tabakbekämpfung bisher gleichgültig gegenübergestanden haben, nun ein (Scheinwerfer-)Lichtlein auf.

Christoph Lövenich


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